Bürgerinfo

"Daxenfeuer" - Meldung an die Integrierte Leitstelle Erding

 

Die Meldung an die Leitstelle Erding ist seit dem 06.06.2010 nicht mehr notwendig !

 

 


  


Deutsche Automobilindustrie verbessert Informationen für Rettungskräfte Schnellere Hilfe bei Unfällen – VDA sorgt für mehr Sicherheit

Im Notfall zählen manchmal Sekunden. Gerade bei schweren Autounfällen haben Rettungskräfte meist nur wenig Zeit, um verletzte Personen aus dem Fahrzeug zu befreien. Deswegen brauchen sie möglichst schnell umfassende Informationen über das verunglückte Auto: Wo liegen die Batterien, wo befinden sich die Airbags und wo kann ein Fahrzeug gefahrlos und schnell aufgeschnitten werden? Der Verband der Automobilindustrie (VDA) bietet jetzt die Antwort auf einen Blick: ein von den Herstellern gemeinsam gestaltetes Datenblatt. Darauf finden die Rettungskräfte die wichtigsten Informationen für jedes aktuelle Fahrzeugmodell."Die neuen standardisierten Datenblätter sind ein weiterer Schritt zur Optimierung der allgemeinen Verkehrssicherheit", sagte VDA-Geschäftsführer Dr. Thomas Schlick bei der Vorstellung des Papiers. "Weil sie wertvolle Orientierungszeit sparen, ermöglichen die Blätter eine schnelle und zielgerichtete Rettung." Diese Initiative zeige einmal mehr das große Engagement der deutschen Automobilindustrie in Sachen Fahrzeugsicherheit. "Unsere Hersteller denken über den Fahrzeugbau hinaus bis zum Ende der Rettungskette", erklärte Schlick. Die Standards für das Datenblatt wurden in enger Zusammenarbeit mit der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) entwickelt. Diese vertritt die Position der deutschen Rettungskräfte im Auftrag des Ausschusses für Feuerwehrwesen, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung der Bundesinnenministerkonferenz. "Die vfdb arbeitet parallel an einer bundeseinheitlichen Richtlinie über geeignete Rettungstaktiken und -techniken bei der Rettung von Personen aus verunfallten Fahrzeugen, die im Sommer 2009 veröffentlicht werden soll", betonte Dieter Trepesch, Leitender Branddirektor München.Die Fahrzeugsicherheit kontinuierlich zu verbessern, ist seit jeher ein zentrales Anliegen der deutschen Automobilindustrie. In enger Zusammenarbeit haben Hersteller und Zulieferer in den vergangenen Jahrzehnten lebensrettende Sicherheitsausrüstungen entwickelt und sich damit als Technologieführer am Weltmarkt etabliert. Diese Systeme tragen wesentlich dazu bei, dass das Autofahren auf deutschen Straßen immer sicherer wird. Starben in den 70er Jahren in Deutschland jährlich noch mehr als 20.000 Menschen bei Verkehrsunfällen, waren es 2008 4.467 - und das, obwohl heute doppelt so viele Autos wie vor 30 Jahren auf den Straßen fahren.Die nun standardisierten Rettungs-Datenblätter werden für alle aktuellen Fahrzeugmodelle der Hersteller im VDA erstellt und den Rettungskräften demnächst kostenlos über das Internet zum Download bereitgestellt und können mobil und praxisgerecht eingesetzt werden.Auf dem 11. Technischen Kongress des VDA am 25. und 26. März 2009 in Wolfsburg werden weitere Informationen zu den Rettungsleitfäden, die Mitte des Jahres auf der Internetseite des VDA veröffentlicht werden, vorgestellt.

  

  

Rauchmelder - Wenn der Geruchssinn schläft ...

Brandtote sind Rauchtote! Die meisten Brandopfer - 70% - verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Denn tagsüber kann ein Feuer meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken. Tatsächlich sterben etwa drei Viertel aller Opfer von Wohnungsbränden nicht durch Verbrennungen, sondern an Rauchvergiftung. Dies ist auch der Grund, warum die meisten Brandopfer in der Nacht zu beklagen sind.

Rauchmelder retten Leben! Die meisten Feuer beginnen mit einer Schwelphase, in der sich Räume schnell mit Rauch füllen. Fängt es nachts an zu brennen, wird man nicht wach, da der Geruchssinn die gefährlichen u. hochgiftigen Gase nicht bemerkt. 95% der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung durch die geruchlosen Gase Kohlenmonoxid und Kohlendioxid - schon wenige Lungenfüllungen Kohlenmonoxid sind tödlich!

Deshalb: Rauchmelder sind Lebensretter!

Bereits 100 g Schaumgummi reichen aus, um ein 100m³ großes Zimmer in kurzer Zeit mit tödlichem Rauch zu füllen. Dabei reichen auch in ganz
normalen Haushalten vorhandene Materialien aus, um hochgiftige und schnell wirksame Gase zu entwickeln. Allein das bei allen Bränden entstehende
Kohlenmonoxid (CO) bewirkt, dass das Blut über die Lungen keinen Sauerstoff mehr aufnehmen kann. Mit der Folge, dass man durch den
Sauerstoffmangel bewusstlos wird und im Schlaf erstickt, ohne den Brand überhaupt bemerkt zu haben! 

Ein weiterer Beleg für die Gefahr: Obwohl nur etwa ein Drittel aller Brände nachts ausbrechen, fallen rund drei Viertel aller Verunglückten nächtlichen Bränden zum Opfer, ein deutlicher Ausdruck der weit verbreiteten Unterschätzung der Brandgefahr.

Mehr Info findet sich im Web unter www.rauchmelder-lebensretter.de